MMS vs. SMS
Obwohl eine MMS um einiges teurer ist, als eine SMS, lohnt es sich manchmal eine längere Textnachricht nicht als Kurznachricht zu verschicken, denn diese muss auch immer einzeln bezahlt werden. Man bedenke, dass jede Textnachricht lediglich 160 Zeichen an Platz zur Verfügung stellt – und manchmal hat man einfach mehr zu sagen. Aber wo liegt denn eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten? Eine Textnachricht ist, wie der Name ja schon sagt, nur dazu gedacht, um einen reinen Text zu versenden, für Bilder ist sie nicht gedacht. Höchstens eine Zeichnung oder ein Bild aus Sonderzeichen, die sogenannten ASCII-Bilder, der Handytastatur findet darin Platz. Eine MMS, übrigens die Abkürzung für Multimedia Messaging Service, kann da schon einiges mehr leisten. Sie kann aus mehreren Seiten bestehen, in ihr finden Texte, Musik und Bilder Platz, sie sind jedoch auch teurer als eine normale Kurznachricht. Seit einigen Jahren bieten die Mobilfunkanbieter diesen Service an. Leider können bis heute noch nicht alle Handys MMS versenden und empfangen, die neueren Geräte sind allerdings alle mit dieser Funktion ausgerüstet.
Also immer dann, wenn man dem anderen Empfänger mehr mitteilen möchte, als einen reinen Text ohne Beiwerk, fällt die Wahl auf den Multimedia Messaging Service. Schnell ist damit aus dem Urlaub ein Schnappschuss vom Strand an die Leute daheim gesendet, ein Musikstück versendet – selbst Handyapplikationen kann man damit schnell und sicher verschicken. Sollte am Handy eine Kamera vorhanden sein, so ist es auch möglich, selbst erstellte Videoclips zu versenden. Es ist also ziemlich einfach: Wenn man nicht viel zu sagen hat, zum Beispiel lediglich einen Termin verschieben möchte, oder aber eine kurze Frage stellen will, dann greift man aus Kostengründen einfach zur Textnachricht. Möchte man jedoch Musik, Daten oder Bilder an ein anderes Handy übermitteln, so wählt man die MMS.